Funkuhren
Die ursprüngliche Funkuhr wurde 1967 von Wolfgang Hilberg erfunden, dieser gehörte zu der Firma Telefunken. Die ersten Prototypen der Funkuhr wurden im Jahre 1972 entwickelt und herstellt. Diese Prototypen sind auch wesentliche Bestandteile der heutigen Uhren und auch allgemein der Funkuhr. In den darauf folgenden Jahren wurden immer mehr technische Erneuerungen in die Funkuhr eingebaut. So wie zum Beispiel die Datumsanzeige oder Informationen über die Sommerzeit. Besaß man im Jahre 1973 eine Großuhr dieses Modells, so konnte sich diese schon von alleine einstellen. Ebenfalls im Jahre 1973 kam auch das Sendersignal für alle Funkuhren, über den DCF77 Sender. Nur so können sich Funkuhren genau einstellen. Jedoch kann es, je nach Marke und Modell, zu Problemen kommen, wenn man in ein anderes Land reist, in den andere Sender stehen. Eine Funkuhr empfängt das Signal des Senders. Doch eine Funkuhr macht dies nicht andauert, um Strom zu sparen ruft sie die Daten nur ab und zu zum Nachstellen ab. Uhren mit größeren Zellen empfanden das Signal meist immer zur vollen Stunde, Armbanduhren mit Knopfzellen oder mit Solarzellen tun dies einmal am Tag, meistens morgens. Dies reicht meist völlig, um Gangfehler zu vermeiden. Es gibt auch einige Uhren die auf die minutegenau gehen, so zum Beispiel die Hauptuhren an deutschen Bahnhöfen.
Eine Funkuhr hat viele Vorteile aber auch einige Nachteile. So ist wohl der eindeutigste Vorteil dieser Uhren, dass man immer die genaue Uhrzeit weiß. Man benötigt weder ein Nachstellen per Hand, noch muss man die Uhr auf Sommer- oder Winterzeit umstellen, dies erfolgt alles voll automatisch. Hier ist aber auch der erste Nachteil, denn viele Funkuhren lassen sich auch gar nicht manuell stellen, so haben sie meist die Genauigkeit einer normalen Quarzuhr. Solche Funkuhren werden dann meist bei einem Stromausfall oder nach dem Batteriewechseln unbrauchbar, wenn sie nicht das erforderliche Zeitsignal empfängt. Wie bei allen technischen Spielereien gibt es auch bei den Funkuhren ab und an Fehlfunktionen, besonders bei den günstigeren Exemplaren. Es kann dazu führen das einem die Uhrzeit falsch angezeigt wird oder das die Uhr einfach ausfällt. Darum sollte man lieber zu teueren, aber qualitativ hochwertigerer Produkten zurückgreifen. Gute Firmen für Funkuhren sind zum Beispiel Casio oder Fossil. Zwar kosten diese Uhren einiges mehr, dafür hat man aber die Garantie, dass die Uhr richtig läuft, gut verarbeitet ist und meist noch andere Funktionen hat.
Es gibt heute Funkuhren mit den verschiedenen Funktionen. Begonnen bei der einfachen Kalenderfunktion über ein Pulsmessgerät bis hin zu einer kleinen Kamera, Terminkalender oder sogar ein Fernseher in Miniformat. So setzten sich immer mehr Funkuhren in Armbanddesign durch, sprich Armbanduhren. Diese wurden in den frühen Jahren mit kleinen Antennen aus amorphenen Bändern ausgestattet, diese waren im Inneren des Lederarmbandes versteckt. Diese hatte jedoch den Nachteil, dass es häufig zu Kontaktschwierigkeiten zwischen Armband und Uhrengehäuse kam. In späteren Jahren hat man dann eine Miniatur-Ferritstab-Antenne direkt in das Uhrengehäuse eingebaut.